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Welche Maske schützt mich und andere richtig?

Masken sind durch die Corona-Krise mittlerweile zu Alltagsgegenständen geworden. Das Tragen einer Maske ergänzt schließlich Hygienemaßnahmen wie Abstandhalten, die Hustenetikette sowie das regelmäßige Händewaschen. Dabei werden verschiedene Typen von Masken zur Bedeckung von Mund und Nase genutzt. Aber welche Maske ist die richtige, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen? Und was ist bei der Nutzung zu beachten?

Älterer Patient erhält eine Tüte von einem Apotheker, beide tragen einen Mund-Nasen-Schutz.
Apotheken beraten kompetent beim Kauf einer Schutzmaske.
(Bild: AdobeStock / hedgehog94)

Da sich die unterschiedlichen Schutzmaskentypen in ihrer Art und damit auch in ihrem Schutz unterscheiden, ist guter Rat gefragt. Den bekommen Verbraucher in ihrer Apotheke vor Ort. Dort sind nämlich die noch zu Anfang des Jahres ausverkauften Schutzmasken wieder erhältlich.

Wie schützt ein einfacher Mund-Nasen-Schutz als Maske?

„Es gibt unterschiedliche Arten von Masken, die im Rahmen der Covid-19 Pandemie genutzt werden und welche in der Regel in Apotheken verfügbar sind: den einfachen (OP) Mund-Nasen-Schutz und sogenannte partikelfiltrierende (filtering face piece [ffp]) Halbmasken“, erklärt Thomas Hanhart, Inhaber der Adler Apotheke in Kaisersesch. „Einen Mund-Nasen-Schutz kennen die meisten Menschen sicher bereits von ihrem Arztbesuch oder einem Zahnarzttermin.“ Hierbei handelt es sich um Einmalmasken, mit welcher die Träger in erster Linie andere Menschen in der nahen Umgebung vor Tröpfchen schützen, die beim Sprechen aus Mund und Nase abgegeben werden. Den Träger selbst schützt ein Mund-Nasen-Schutz nur vor größeren Tröpfchen.

Laut einer Gesundheitsmonitor-Umfrage des BAH wollen acht von zehn Bundesbürgern seit dem Lockdown mehr Rücksicht auf andere Personen nehmen, wohingegen 71 Prozent bewusster mit ihrer eigenen Gesundheit – und damit auch ihrem eigenen Schutz – umgehen.

Welchen Schutz bieten partikelfiltrierende Masken?

Partikelfiltrierende Halbmaskenkönnen nicht nur andere, sondern, je nach Art, auch ihre Träger vor Partikeln, Tröpfchen und Aerosolen schützen. „Hierbei handelt es sich um nach harmonisierten Normen geprüfte, zertifizierte Medizinprodukte,“ so Hanhart.  „Partikelfiltrierende Halbmasken gibt es in der Regel in der Apotheke vor Ort zu kaufen.“

Patient, der eine Maske trägt, bezahlt in Apotheke kontaktlos mit Karte.
Zum hygienischen Konzept der Apotheken zählt auch kontaktloses Bezahlen.
(Bild: AdobeStock / hedgehog94)

Wichtig in allen Fällen ist der korrekte Sitz der Maske: Sie sollten eng anliegen und Mund und Nase vollständig bedecken. Daher verfügt auch die einfache chirurgische Mund-Nasen-Schutz über einen Metallbügel, der der Nasenform angepasst werden kann. Beim Auf- und Absetzen sollten Verbraucher darauf achten, die Maske nicht von innen zu berühren, um eine Verschmutzung mit den Händen zu vermeiden. Das Durchfeuchten der Masken durch Atemluft reduziert ihre Wirksamkeit. Daher gilt: Je länger eine Maske getragen wird, desto mehr nimmt ihre Schutzfunktion ab. Beim Apotheker ihres Vertrauens bekommen Verbraucher vor Ort eine kompetente Beratung zur Wahl sowie der richtigen Nutzung einer passenden Maske.

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